Rosen sind rot, Rosetten sind rosa
Das einige Leute mitunter recht eigenwillige Vorlieben haben, ist ja hinreichend bekannt. Doch was ich neulich über den Tätowierungswunsch einer jungen Dame aus meiner geografischen Gegend gehört habe, hinterlässt nicht nur lautes Gelächter sondern auch ein paar Fragezeichen.
Während früher reihenweise Arschgeweihe die hübschen oder auch weniger hübschen Leiber der weiblichen Spezies zierten, scheint sich jetzt ein neuer Trend in der Welt der Körpermalerei abzuzeichnen. Dabei entfernt man sich allerdings nicht allzu weit vom einstig sehr beliebten Ort der Tätowierkunst. Eher beschäftigt man sich tiefer mit der Thematik.
Zurück zur o. g. Dame. Als Anhängerin des erotischen Webcam-Geschäftes war sie hin und wieder mit einigen “Kundenwünschen” konfrontiert worden. Und weil heute “Zeig mir deine Titten” oder “Gib mir Tiernamen” den immer anspruchsvolleren Sexkunden nicht mehr genügt, wird halt heute der Ruf nach veredelten Rosetten immer lauter. Und weil das Geschäft mit dem Sex in der Dienstleistungsbranche angesiedelt ist, ist der Kunde König.
Gesagt, getan
Also nix wie hin zum Tätowierer des Vertrauens, auf den Bauch gelegt, Hose runter und dann die rosa Farbe rausgekramt und schwupps – fertig ist der Edel-After.
OK, gut – war gelogen. Es gab keinen Tätowierer, der dies getan hat. Nein! Da musste schon ein Doktor her. Ab in die Schönheitsklinik und unters Messer gelegt. OP ist übrigens geglückt, wenn auch sicher mit einigen schmerzhaften Momenten :)
Auch wer untenrum schön sein will muss leiden. Aber solang man mit dem Ergebnis zufrieden ist… Ich stelle mir gerade vor, wie das Ergebnis zusammen mit dem Operateur betrachtet und begutachtet wird, so vorm Spiegel.
“Ja, Herr Doktor, wunderbar! Genauso wie ich es haben wollte.”
“Das freut mich, wir haben uns für ein zart-rosé entschieden, da es Ihrer Hautfarbe am lieblichsten schmeichelt.”
Hauptsache der Kundschaft gefällt es!
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- Mareike Witte am 09. Sep zu »Weg mit dem Gestrüpp... oder doch nicht?«
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- Nicole am 08. Sep zu »Weg mit dem Gestrüpp... oder doch nicht?«
- zoellner am 31. Aug zu »Der gestiefelte (Shrek)Kater war sein Lehrmeister...«
die einzig wahren,wenn auch anders geschrieben : http://www.rosarossetten.de/Homepage/frameset.htm
zufällig freunde von mir :)
und: pornoschnallen lassen sich das popöchen bleichen ;)
Schon wieder so ein unnützer Trend, der aus den USA zu uns herüber schwappt. Besser gesagt: aus der Porno-Industrie. Das “Anal Bleaching” bezeichnet nämlich nichts anderes als das chemische Bleichen der dunkleren Haut in der Po-Ritze und um die Rosette. Finden Porno-Produzenten angeblich ästhetischer – und jetzt auch die Stars. Wer’s mag. – Quelle: http://www.jolie.de/lexikon/lexikon_33910.html
haha!
Entschuldigt die verspätete Antwort. Die Hinweismail, die mich auf neue Kommentare aufmerksam macht, landet immer im Spam.
@ “Ich”: Eine Band? Interessant, eine Rockband hätte ich dahinter nicht vermutet :)
@ Alexander: Das prüde Amerika. tztzztz… Gerade habe ich mich daran gewöhnt, dass die Stars sich gern Darmspülungen gönnen, Usher beispielsweise ist ein großer Fan davon. Tja, vielleicht ist diese Verschönerung des analen Bereichs nach übermäßigen Darmspülungen einfach auch notwendig. Fassaden-Sanierung…