Pinguine, Katzen und (m)ein Geburtstag
Hallo liebe Leute,
mit frischen 24 Jahren melde ich mich nach erfolgter Geburtstagsfeier zurück. Bin gut ins neue Lebensjahr gekommen und gewöhne mich langsam an meine neue Lebensjahr-Zahl.
Der gestrige (Geburts)Tag war phenomenal. Nein, ich übertreibe nicht. Highlight reihte sich an Highlight.
Pinguine- Zoo Magdeburg
Früh am arbeitsfreien Geburtstag ging es um 8.00 Uhr zusammen mit dem Christian in den Magdeburger Zoo. Denn endlich konnte ich meinen Gutschein mit dem Thema “Tierpflege live” einlösen. Diesen hatte ich letztes Jahr als Weihnachtsgeschenk von, natürlich, Christian bekommen. Und nun war es endlich soweit, ich konnte einmal richtig nah bei meinen Lieblingen sein – den Pinguinen.
Nachdem wir in unsere Gummistiefel geschlüpft waren ging es auch schon ins Gehege der munteren und manchmal auch rauffreudigen Frack-Träger. Natürlich fiel es mir schwer bei 34 Pinguinen jeden einzeln zuordnen zu können. Aber der eine oder andere Pinguin hat sich ein Plätzchen im Mrs. Felsenheimischen Köpfchen verdient. Besonders gut erinnere ich mich an den kampflustigen Antonio, der zwackte mich heimtückisch von hinten in die Kniekehle, um dann verstohlen abzuhauen, naja, abzuwatscheln wohl eher. Dabei haben wir fleißig seine Wasserlandschaft geputzt und geschrubbt, mühevoll das Gehege gesäubert und Laub geharkt und die riesen Portion Fische wurde auch nur wenig dankend entgegengenommen.
Aber es sei ihnen verziehen, ihr putziges Antlitz und die niedliche Fortbewegungsmethode machen alles wieder wett.
Ein unbeschreiblicher Vormittag. Ein paar Impressionen von meinem Pinguin-Abenteuer gibt’s hier bei Flickr.
Katzen – Jerry
Jerry gehörte zum 2. Teil meines Geburtstags-Marathons. Jerry ist ein ca. 1-jähriger Kater, der im Tierheim Magdeburg ein neues Zuhause sucht. Wie praktisch das Christian mir anlässlich meines Geburtstages einen langersehnten Wunsch erfüllte: Er gab seine Zustimmung für eine Katze, die baldig unsere Gemeinschaft erweitern soll. Am Nachmittag ging’s also ins Tierheim. Mitten in Olvenstedt, zwischen Bauruinen und ungepflegten Massenhaltungs-Betonbauten fanden wir die Unterkunft des Tierschutzes. Eine kleine 1-Raumwohnung diente als Behausung für bedürftige und misshandelte Katzentiere. Kein leichter Anblick. Viele waren von ihren Leiden gezeichnet und das eher zweckmäßig eingerichtete Katzenhaus wirkte mitunter etwas trostlos. Als wir Jerry sahen, lag er erschöpft und müde auf einem weichen Stuhl und wälzte sich in den Schlaf. Leider war Jerry aktuell krank, Bronchitis. Daher wurde er kurz vorher vom Tier-Doc mit 4 Antibiotika-Spritzen geärgert, was ihn letztlich recht schläfrig machte. Eine wirkliche Kontaktaufnahme war daher nicht möglich. Wir vereinbarten einen neuen Termin für die nächste Woche und verließen nach ca. einer Viertelstunde die Tierwohnung. Wir hoffen, dass es dem armen Kerl bald wieder besser geht, und natürlich hoffen wir, dass er nächste Woche wieder fit ist und uns auch freundlich gesinnt ist…
Hier ein paar Fotos von Jerry.
(M)ein Geburtstag
Am Abend trudelten dann unsere beiden Familien ein. Mutter, Vater, Schwestern, Schwager, Neffe, Oma, Hund… 10 Leute in unsere 58m²-Bude unterzukriegen war gar nicht so einfach aber irgendwie haben sich alle zusammengequetscht und es passte…irgendwie.
Gegen 21.30Uhr waren Christian und ich wieder alleine… Naja … nicht ganz – Der Abwasch war noch da. Ohne Geschirrspüler ist man da auf der dunklen Seite der Macht. Naja macht doch nüscht – Schön ne Stunde gespült und wech warer :)
Viel älter bin ich dann auch nicht geworden. Der Schlaf der Gerechten holte mich gegen 22.30Uhr sanft ein. Ein langer und weitestgehender traumloser Schlaf senkte sich über mich und glücklich und zufrieden murmelte ich ein.
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