Nie wieder Magdeburger Tierschutz
Es gibt Situationen, in denen man einfach nur mit dem Kopf schütteln kann. So erging es mir, als ich gestern mit dem Tierschutz Magdeburg telefoniert habe.
Kürzlich habe ich davon berichtet, dass ich mir eine Katze zulegen will. Nachdem ich auch Christinas „OK“ erhalten habe, haben wir auf der Webseite des Tierschutzes Jerry erblickt und uns augenblicklich für ihn interessiert.
Es kam dann auch zu einem Besuch in den Räumen des Tierschutzes. Im Gespräch mit den Tierschützern kamen wir schnell auf einen gemeinsamen Nenner und wir waren sicher, dass wir hier unsere Katze finden würden.
Gestern nun der Rückschlag. Im Telefonat mit einer der Tierschützerinnen wurde mir erklärt dass ich „zwar lieb und nett“ bin, aber als Halterin nicht in Frage käme. Als Grund wurde mir genannt, dass ich zu wenig Zeit für eine Katze hätte und Jerry daher anderweitig vermittelt werden würde.
Ok, sie können natürlich ihre Prinzipien und ihre Anforderungen an die künftigen Halter haben, aber warum spricht man dieses denn nicht gleich im ersten Gespräch an? Stattdessen wurden wir über Wochen immer wieder vertröstet und abgewimmelt. Mit keiner Silbe wurde angedeutet, dass wir nicht geeignet wären.
Ich frage mich also, warum dieses Hin-und her? Hat der Tierschutz einfach abgewartet, bis die anderen, „geeigneteren“, Halter endlich ihr „Ja“ gegeben haben? Hätten wir Jerry bekommen, wenn die Anderen „Nein“ gesagt hätten? Und wenn ja, was sagt das dann über ihre Prinzipien aus?
Ich bin über den Umgang mit uns Interessenten enttäuscht. Da wäre mir ein offenes aber ehrliches Wort lieber gewesen, als diese wochenlange Hinhalterei und Hoffnungsschürung.
Mies, einfach nur mies.
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Das ist wirklich nicht fein, zumal Katzen nicht wirklich “stundenlange” Zuwendung brauchen und wollen…
Keine Ahnung wie die ihre Prioritäten setzen, aber ein Tier in gute Hände abzugeben sollte doch auf nummer eins stehen!
Es scheint fast so als müsste man arbeitslos oder Hausfrau sein um sich eine Katze halten zu können. Ich habe auch noch keine Katze erlebt die damit nicht klar gekommen wäre das man halt 8 Stunden am Tag mal nicht zuhause ist, sondern das Geld fürs Katzenfutter verdienen muss.
Die Entscheidung warum man die Tiere dann aber Leuten mit evtl. zweifelhaftem sozialem Background eher überlässt will mir aber nicht so richtig in den Kopf. Man kann ja auch nicht davon ausgehen das die neuen Halter sich nicht ordentlich um das Tier kümmern werden, die Frage ist nur ob man als berufstätiges Paar sich wirklich keine Katze halten darf. Ich denke eher nicht.
Katzen sind relativ eigenständige Tiere und vom Wesen her nicht so auf den Menschen fixiert, wie beispielsweise Hunde.
Ich kann mir nicht helfen, aber irgendwie kommt mir diese Erklärung etwas aus der Luft gegriffen vor. Ich habe die Befürchtung, dass es da doch n bissl nach Vetternwirtschaft geht. Wer weiß welcher Bekannter von nem Bekannten die Katze haben wollte… Man weiß es nicht man munkelt nur.
Jaja, als Berufstätiger wird man wahrscheinlich schneller abgeschmettert. Aber wenn ich schon als Katzen-Halterin nicht geeignet bin, was wäre ich dann erst für eine schreckliche Rabenmutter?
Leider läuft das doch öfters mal so ab: Die Entscheidung ist längst gefallen, aber bis sie mitgeteilt wird, schiebt man das Ganze etwas vor sich hin und hält einen gespannt.
Ich hoffe mal du (ihr) bekommt noch eine Katze, habe selber einen Kater. Und: So viel Zeit muss man für “die” nicht haben ;-)
@SonicHedgehog: Wir werden weiter Ausschau halten und mal sehen, welche Gelegenheit sich uns auftut. Auch andere Katzenmütter haben schöne Söhne/Töchter. Obwohl ich auch eher für einen Kater wäre. Sind irgendwie unkomplizierter, hab ich den Eindruck, hm?
Sagt mal, Katzenhalter, wie macht ihr das mit euren Samtpfoten eigentlich im Urlaub? Das ist noch die eine Sache, die mir Kopfzerbrechen bereitet.