Kinderleine? - aber ja!
Nein, ich will den Todd nicht an der nächsten Raststätte an den Laternenpfahl ketten und dann ungestört Urlaub machen. Und ich habe auch nicht vor, ihn “dingfest” zu machen. Es geht hier einzig und allein darum, ihn sicher beim Laufenlernen zu unterstützen. Der Todd will alleine laufen. Das macht er deutlich indem er einfach unvermittelt seine Hand von unserer loslöst und sich dann schnellen Schrittes davon macht. Leider ist er dabei so stabil wie ein Wackelpudding. Und schon oft musste ich ihn ganz stilecht in Mila-Ayuhara-Hechtschritt vor einem Kopf-zu-Fliesenboden-Sturz retten. Das nahm dann irgendwann so komische Ausmaße an, dass Papa Todd und ich wie ein wandelnder Schutzpuffer um ihn herumkreisten oder dass wir ihn im T-Shirt-Kragen festhaltend durch die Gegend jonglierten. Unpraktisch. Jetzt also Kinderleine. Er fühlt sich nicht von ihr gestört, kann nun weitaus unabhäniger die Welt erkunden und ich bekomm nicht nach 5Minuten “Rücken”.
Für uns, als Übergang zum sicheren Laufen, eine gute Lösung.
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