Sorry Lady GaGa...

20. Jul. 11 von Daniela in , bisher 1 Kommentare

…aber dein neustes Album ist absolut nicht mein Fall.

Das du dich an deutschem Techno der 90iger Jahre orientierst und auch einen Titel mit deutschem Namen verwendest, macht die Sache nicht besser. Und ist es mal kein hohles Scooter-Gedächtnis-Geschrapel langweilst du mich mit schnödem Eintagspopgedudel. Es klingt alles so vollkommen uninspiriert und/oder belanglos. Ich weiß, es ist natürlich “Kunst” und vielleicht hast du es absichtlich so fürchterlich unhörbar gemacht, dein Album, aber es war seine 8EUR einfach nicht wert. Die phonetische Symbiose zu deinen Kostümen ist unverkennbar: Geschmacklos, übertrieben und vollkommen sinnfrei. Versteh mich nicht falsch, ich mag dich, wirklich. Aber es bewahrheitet sich eine alte Faustregel: Finden es die Kritiker gut, kann es nur Mist sein. Ich habe mich von den Kritiken blenden lassen. So hoch es gelobt wurde, so tief fiel es bei mir durch. Und noch eine Faustregel: Ist das erste Album eines Musikers toll, ist das 2. (meistens) ein Schuss in den Ofen. Das Phänomen ist bekannt. Haben Künstler bei ihren ersten Alben meist mit großen Einschränkungen zu kämpfen (Geldgeber, Produzenten bestimmen was gut ist), genießen sie bei Erfolg bei den Nachfolgewerken größtmögliche Freiheit. Was auch das eine oder andere One-Hit-Wonder erklärt.

In deinem Fall kam es, was sich bei dir modetechnisch schon abzeichnete: Ein zu Fleisch(kleid) gewordenes Album. Ich hoffe inständig, dass dir beim nächsten Album wieder die Produzenten und Geldgeber auf die Finger schauen und das es bei den Kritikern durchfällt. Sonst wird das hier nix mehr mit uns.

Fazit: Unrockbar!

Er hat so recht

21. Apr. 11 von Daniela in , jetzt Kommentar schreiben

Porzellan

Das Glück ist immer da, wo du nicht bist
Du willst immer das, was du nicht kriegst
Und du beklagst dich; Es ist nicht fair

Schön ist nur das, was du verpasst
Du brauchst irgendwas, was du nicht hast
Du bist nie zufrieden, du willst immer mehr

Du wärst gern wie sie, du wärst gern wie er
Du wärst gern jemand anders, Hauptsache irgendwer
Glück gibt es überall, vielleicht auch hier –
Es liegt an dir

Du siehst die anderen und dich packt die Wut
Warum geht es dir schlecht und denen gut?
Du fühlst dich einsam, du fühlst dich leer

Du gehst an so vielen Dingen achtlos vorbei
Für immer Sklave der Angst, nie wirklich frei
Mach dir das Leben doch nicht so schwer

Du wärst gern wie sie, du wärst gern wie er
Du wärst gern jemand anders, Hauptsache irgendwer
Glück gibt es überall, bestimmt auch hier –
Es liegt an dir

Vielleicht wirst du’s begreifen, irgendwann
Und wenns so weit ist, bitte denk daran
Glück ist zerbrechlich, fass es vorsichtig an,

Wie Porzellan

Du wärst gern wie sie, wie sie, wie sie, du wärst gern wie er
Du wärst gern jemand anders, Hauptsache irgendwer
Glück gibt es überall, bestimmt auch hier –

(Farin Urlaub, “Porzellan”, Album: Am Ende der Sonne)

Aus Mangel an Einfällen...

20. Apr. 11 von Daniela in , bisher 4 Kommentare

…wird dem Junior jetzt Abends immer was von “Die Ärzte” vorgesungen.

Die heutigen Trackliste bestand aus folgenden Songs:

“Las Vegas”
“Glücklich”
“Porzellan”
“Dusche”
“Ein Lied für dich”
“Rebell”

Und ich sage ganz unvoreingenommen, dass ihm das wirklich gefallen hat. Er hat sogar dabei gelacht. Und das obwohl er das abendliche Waschen zutiefst verachtet und die letzten Tage ein Mix aus Gezeter und Gebrüll war. Entweder er hat einen guten Musikgeschmack oder er fand mein Gesinge einfach nur belustigend.

Und JA, ich weiß was wahrscheinlicher ist!

Irgendwann einmal habe ich behauptet, dass DÄ für alle Gelegenheiten des Lebens das passende Lied hätten. Das denke ich immer noch. Beweis? Bitte –

Der Text geht schon in Ordnung. Er versteht ja noch nicht einmal den Sinn von “NEIN”…

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