"Er macht uns so viel Freude"

10. Mai. 12 in , jetzt Kommentar schreiben

Ich muss noch mal was zum neuen KiGa loswerden. Mir kommen die Tage immer kleine Anekdoten vom gelebten Alltag des Todds ebenda. Und ich muss sie mir alle merken, weil sie mich zum Teil doch auch überraschen oder einfach fröhlich stimmen.

  • Der Todd weinte gestern und heute nicht zum Abschied (Nur mal kurzes Gequake aber dann wars gut)
  • Er redet von sich aus von den “Kinda” und bejaht die Frage, ob er morgen wieder hingehen möchte
  • Er hat einen guten Appetit und liebt den Obstteller
  • Geht ohne Probleme und mit Erfolgen aufs Töpfchen
  • Hat bereits Groupies (Eine Gruppe älterer Mädchen, die ihn hofieren, ihn mit der Kindersackkarre überall hinfahren und von vorn und hinten betüddeln)
  • Hat sich im KiGa einen Namen als Strahlemann gemacht
  • Schläft, soweit ich weiß, ohne Nuckel mittags
  • Spielt aktiv mit anderen Kindern
  • Wollte gestern als ihn Oma und Opa und die Tante abholten nicht mitkommen
  • Fühlt sich merklich wohl dort

Ich stoße einfach mal ein kleines * Hach * aus.

Die Eingewöhnung - Ein Fazit

06. Mai. 12 in , jetzt Kommentar schreiben

Ich bin ja noch einen Bericht über die letzten beiden Eingewöhungstage schuldig. Am Donnerstag haben wir es eigentlich genauso wie am Mittwoch gehalten. Wir waren von 9-11Uhr dort und gesellten uns zu den anderen Kindern. Diesmal aber verließ ich für ungefähr 30 Minuten den Raum. Und als der Todd das (sofort) checkte, quakte er auch gleich los. Ich war schon fast dabei auf dem Absatz kehrt zu machen und wieder zu ihm zu eilen, da verschwand der laute Protest. Ich vertrieb mir mit iPhone und miesem Empfang die Zeit in der Umkleide und hatte genügend Zeit, um mir Namen und Gesichter der anderen Kinder zu merken (Jeder Platz der Garderobe war mit dem Bild und dem Namen eines Kindes versehen). Irgendwann kam die Gruppe dann in die Umkleide. Mittendrin war auch der Todd. Er wurde von einem seiner neuen Gruppenkollegen an der Hand geführt. “Super habe er sich gemacht”, berichtete man mir. Er hat schön mitgemacht, war gar nicht mehr traurig und saß sogar auf dem Töpfchen. Die Erzieherin war sehr zufrieden und ich glaubte ihr auch, dass sie nichts verschönerte (Wozu Erzieher gern neigen). Der Todd schien glücklich und schloss mich freudig in die Arme.

Für den Freitag verabredeten wir, dass der Todd den Vormittag dort allein verbringen soll. Wir kamen kurz vor 8Uhr an, im Gepäck eine Frühstücksdose. Er sollte dieses Mal mitfrühstücken. Eigentlich auch schon allein. Aber da die Gruppen noch nicht getrennt waren (Morgens treffen alle 3 Gruppen des KiGas im großen Vorraum zusammen und trennen sich erst zum Frühstück), beschloss ich, noch zu bleiben. Das zog sich dann soweit hin, dass ich doch noch bis nach dem Frühstück blieb. Es wäre sicher nicht so günstig gewesen, ihn mitten beim Essen zu verlassen. Nicht nur dass er dann nichts mehr gegessen hätte (Wobei er eh nie wirklich frühstückt, dazu später mal mehr), er hätte auch Unruhe bei den anderen gestiftet. Also wartete ich bis er von selber spielen wollte und zog dann Leine.

Ich hatte einen tollen Vormittag. Endlich eines Urlaubstages würdig (Ich musste ja die ganze Woche Urlaub fürs Eingewöhnen nehmen). Ich nahm mein Frühstück auswärts ein, erledigte ein paar Sachen war shoppen und bummelte einfach mal ganz entspannt vor mich hin. Um 11Uhr trat ich wieder durch die Tür des KiGas. Dort empfing mich ein sichtlich gut gelaunter Todd, der mit Schippe und Eimer bewaffnet auf mich zukam. Nach einem kurzen Gespräch mit der Erzieherin erfuhr ich, dass der Todd, wie am Vortag, nur einmal kurz quäkte, es dann aber gut war. Er hat brav am Morgenkreis teilgenommen, aß 4 große Apfelstücke und war wieder (ohne Erfolg) auf dem Pöttchen. Zu keinem Zeitpunkt hätte er sich anmerken lassen, dass es ihm unwohl war. Es war, so sagte sie, als wäre er schon immer da gewesen. Ich war verzückt! Das es dann doch so einfach ginge, damit hätte ich beim Gewohnheits-Todd nicht gerechnet.

Nun gut. Noch ist nicht aller Tage Abend und morgen ist mein erster Arbeitstag. Das heißt es geht alles ein bisschen hoppi-galoppi. Die Schonzeit ist dann vorbei. Das heißt auch, dass er morgens in die etwas lautere und wuhligere zusammengefasste Gruppe muss. Aber wenigstens hat seine Erzieherin Frühschicht und kann ihn somit begrüßen. Es wird dennoch morgen sicher nochmal schwer. Aber ich weiß auch, dass er sich beruhigen wird und die Zeit dort auch genießt. Am Wochenende sprach er selbst oft von den “Kindern” und bejahte meine Frage “Ob er denn dort wieder hingehen möchte.”.

Schauen wir mal, wie die erste Woche alleine wird.

Die letzte Woche

23. Apr. 12 in , jetzt Kommentar schreiben

Nun ist es bald soweit – Der Kitawechsel steht bevor. Diese Woche ist die letzte in der alten aktuellen Kita. Und ich habe immer noch nicht viel von meiner Liste abhaken können. Zumindest habe ich mir etwas konkretere Ideen notiert, also was die Abschiedscollage und das Wohlfühlbuch angeht. Fotos habe ich auch schon sortiert. Jetzt muss ich sie noch ausdrucken, in den Bastelladen muss ich auch noch, Donnerstag Abend darf ich nicht vergessen die Blumen zu kaufen und auch der Kuchen muss gebacken werden. In Absprache mit den Erzieherinnen wird es nun kein Blechkuchen, sondern ein Gugelhupf. Macht auch mehr Sinn, bei so kleinen Mäusen. Es soll trotzdem ein Papageienkuchen werden. Einfach weil er ein unaufwändiger, schneller, bunter und geschmackssicherer Kuchen ist.

Für die nächste Woche habe ich nicht viel geplant. Der Montag ist Brückentag, da ja der 1. Mai frei ist. Da ist die alte und auch die neue Kita geschlossen. Wir starten also am Mittwoch. Erstmal zum Reinschnuppern für 1-2 Stunden. Dann entscheiden wir, wie es weiter geht. Eine Brotdose habe ich zwar noch nicht, aber die brauchen wir auch erst frühstens zur übernächsten Woche. Aber der Kita-Rucksack ist bereits bestellt und trudelt hoffentlich bald ein.

Und der Todd? Der ist bisher noch topfit und hatte ein schönes Wochenende. Den Samstag verbrachte er mit Tante “Din” und dem weltbesten Cousin (Ich untertreibe nicht, wenn ich sage, dass der Todd seinen Cousin vergöttert und am Tag gefühlt 100x dessen Name fällt.) Am Sonntag waren wir bei meiner Familie. Im Garten. Mit Eis und Kuchen und ganz viel Bespaßung. Ganz nach dem Geschmack meines Sohnes! Alles tänzelt um ihn herum – Herrlich!

Wir bereiten ihn auch immer wieder darauf vor, dass er ja bald zu den “neuen”, “großen” Kindern geht. Dort wo wir auch oft seinen Cousin abholen. Dort wo die großen Legosteine sind. Aber es ist eher unwahrscheinlich, dass er damit etwas anfangen kann.

Heute steht noch ein Kinderarzttermin an, wegen dieses dusseligen Gesundheitsattestes. Da habe ich schon ganz große Lust drauf. Nicht! Aber gedrückte Daumen, dass unser seltsamer Kinderarzt uns da keine Steine in den Weg legt, nehme ich gerne an!

« Ältere Einträge

Suche

Letzte Kommentare

    • Frau Tanzi am 11. Mai zu »Übers Schreiben #1«
    • Mrs. Felsenheimer am 11. Mai zu »Übers Schreiben #1«
    • Zamara am 11. Mai zu »Übers Schreiben #1«
    • Mrs. Felsenheimer am 11. Mai zu »Aktion: Blog dein Wissen #1 - Schlafverhalten im 1. Lebensjahr«

Kategorien

Gefundenes

Wichtiges