Wach

13. Mai. 11 von Daniela in , bisher 2 Kommentare

23.45Uhr
1.35Uhr
2.40Uhr
3.55Uhr
5.30Uhr
6.20Uhr

EsistnureinePhaseEsistnureinePhaseEsistnureinePhaseEsistnureinePhase…

Dachgeschoss macht erfinderisch

03. Apr. 11 von Daniela in , jetzt Kommentar schreiben

Kein Fahrstuhl, dafür 6 Treppen in feinster Altbaumanier,ein fast 9 Kilo schweres Baby und die Einkäufe des Tages = häufige Besuche beim Orthopäden. Aber lieber riskiere ich einen Hexenschuss, als zweimal gehen zu müssen. Und die Wagenkette des Juniors eignet sich fabelhaft als Karabiner-Ersatz. Und erst die anerkennenden Blicke der Nachbarn!

Call me Super-Mom!

Vom Durchschlafen, 40EUR-Knöpfen und MacGyver-Opas

11. Feb. 11 von Daniela in , jetzt Kommentar schreiben

Der Tag ist noch nicht mal zur Hälfte rum und doch schon Legende. Es fing alles damit an, dass der Junior durchschlief. D.h. bis 6.15Uhr. Wer steht gern um 6.15Uhr auf? Genau, niemand! Dementsprechend maulig wurde er so gegen 8Uhr weil er müde war. Nach 1 Stunde “Kampf” entschied er sich dann doch für ein Nickerchen im elterlichen Bett.

Danach dachte ich, sei es eine gute Idee mal rauszufahren. Draußen quengelt das Kind nicht soviel. Und außerdem musste ich an meine Idee denken, das selbstgebastelte Knöpfe-Spielzeug, endlich mal umzusetzen. Der Einkauf endete damit, dass ich 40EUR (!!) für Knöpfe ausgab.

Den Schock noch verarbeitend begab ich mich in die Straßenbahn, Richtung Heimat. Ein älterer Herr bot mir seinen Platz an, was ich höflich verneinte, da es nicht nötig war und er ihn offensichtlich besser gebrauchen konnte. Daraufhin fing er an mit mir zu diskutieren. Er wolle mir nicht mein Kind wegnehmen und nur höflich sein. Ich erklärte ihm, dass ich stehenblieb, weil die Bremse des Kinderwagens defekt ist (dem ist wirklich so) und ich als Bremsklotz diente. Er begann den Kinderwagen zu untersuchen. Er meinte, es wäre zu reparieren, ich müsse da vorne nur was verstellen. Danke, dachte ich mir, werde ich der Herstellerfirma (die uns damals bei der Reparatur sagte, der Defekt könne nicht behoben werden) sagen. Die werden Augen machen.

Als ich dann die letzten Meter unterwegs war, dachte ich darüber nach, dass dieser noch junge Tag alles zu bieten hatte, was eines Blogeintrages würdig sei. Der Haken ist, dass ich am Ende als ziemliche Deppin dastehen würde, ich verwarf die Idee. 5 Meter weiter musste ich völlig unverhofft und herzhaft und vor allem laut lachen. Über diesen Tag, über diese absurden 40EUR, über den McGyver-Opa, vor allem aber über mich. Man darf auch mal blöd sein und man sollte nicht alles so ernst nehmen. Und ich hab ausserdem auch wieder was gelernt.

Jetzt bin ich gerade fertig mit dem Zusammenbasteln des exklusiven Spielzeuges. Es wird ein Familienerbstück, denke ich. Und eine Erinnerung an einen sehr seltsamen Tag. Harren wir der Dinge, die da in der 2. Tageshälfte geschehen werden.

Es darf gelacht werden!

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