Die DDR ... oder der Versuch das Rad neu zu erfinden
Ich hatte ja das große “Glück” die ersten 5 Jahre meines Lebens hinter der geschützten Mauer zu verbringen. Und mal abgesehen von “Leckermäulchen” oder dem (einzig wahren Ost-)Sandmännchen hab ich so gut wie keinerlei echte DDR-Erinnerung. Ich weiß nur das meine Eltern wohl ne dicke “Akte” haben müssen, weil sie als Gastronomen, also als Menschen im öffentlichen Leben, eh mindestens 2 Spitzel gehabt haben müssen.
Heute prägt mich mein familäres Umfeld noch des öfteren mit ostdeutschen Fachausdrücken. So spricht mein Opa auch heute noch von “wir hier in der Zone” oder vom “Konsum” (Betonung auf KONsum). Auch wenn es darum geht mal jemanden “zur Hand zu gehen” ist die Rede vom ‘“Subbotnik”’* (ein freiwilliger Arbeitseinsatz der DDR-Bürger an einem Samstag)
Aber am skurrilsten sind die Ausdrücke, die mir bisher noch nicht bekannt waren. So z.B. die “Jahresendflügel-Figur” oder das “Wink-Element”. WTF? denkt die jüngere Generation bzw. die westdeutsche Leserschaft. Etwas einfacher ist es da mit dem “Broiler”…
Oder der gute alte Klappfix, der auch heute noch im Bekanntenkreis genutzt wird.
Die DDR brauchte also immer ein anderes, neues Wort für bereits bestehende Phrasen. Warum? – Weil alles westliche schlecht war, und daher nennen wir das kapitalistisch geprägte Wort einfach um und schon passt es in unsere heile “Alle-sind-gleich-Welt”.
Was aber ist nun eine Jahresendflügelfigur, ein Wink-Element oder ein Klappfix? Naa, wer kommt drauf?
Double Straßenbahn-Fail
Glück ist, wenn man eine fast schon abgefahrene StraBa noch erwischt. Pech ist, wenn der mitgereiste Liebste mit verwirrtem Blick von draußen rein schaut und mitleidig auf den unwiderruflich gesperrten Türöffner drückt.
Schön ists, sein Wiedersehen eine Haltestelle und eine Bahn später mit grinsendem Gesicht zu feiern. Unschön ist es, aufgrund Verpeiltheit die eigene Haltestelle zu verpassen.
Fazit: Wenn Mrs. Felsenheimer und Mr. Graf sich mal für die Bahn als Transportmittel entscheiden endet dies im
DOUBLE FAIL
Kuschelkissen und Muh-Muh-Bonbons
Heute war mal eine kleine Belohnungs-Shopping-Tour angesagt. Also trat ich in die Pedale und rauschte in die Innenstadt.
Nachdem ich am Wochenende bei Keasone und dessen Freundin Bekanntschaft mit dem kuschligsten Kissen der Welt gemacht habe, war es natürlich klar, dass ich mir auch diesen Traum aus Stoff besorgen musste. Also heute im Tschibo erstanden.

Noch interessanter sind allerdings die von mir entdeckten Sahne-Muh-Muh-Bonbons, die ich klar als Produktname-Fail identifiziert habe. Natürlich konnte ich nicht einfach so an diesen vorbeigehen :D

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