Hilfe, ich werde entführt!

06. Mai 2008 von Daniela in , bisher 2 Kommentare

Es ist schon unglaublich, was einem selbst so alles passieren kann. Gerade noch legt man sich in aller Seelenruhe zu Bett und schließt die Augen und zack! ist man mitten in einem Thriller gelandet – mit sich selbst als Hauptdarsteller.

Nein, keine Angst, mir geht es gut. Nix passiert.. puhh… Die Rede ist von meinem Traum letzte Nacht.

Folgende Szenen(Fetzen) spielten sich im schlafenden Köpfchen der Mrs. Felsenheimer ab:

  • Ein Geburtstag
  • Der Gedanke zu spät zur Arbeit zu kommen
  • Ein Feldweg im Dämmerlicht
  • Das Gefühl verfolgt zu werden
  • Ein Telefonat
  • Ein Auto
  • Schweißtreibendes Rennen …

In meinem näheren Umfeld bin ich bereits dafür bekannt, dass ich ausgefallene und exzentrische Träume habe. Da ich mich oft noch gut an den/die Inhalt/e erinnern kann, rede ich morgens oft davon, was ich geträumt habe. Im Laufe der Zeit (und wohl auch durch direkte Verarbeitung des Traumes, also wenn ich darüber rede) habe ich mir die Fähigkeit angeeignet, aktiv meine Träume zu lenken. Ich kann also im Traum bestimmen, wie es weiter geht. Nicht immer, aber oft.

Luzides Träumen nennt man das. Und das kann man erlernen. Für alle die es also interessiert, was und warum sie bestimmte Dinge träumen, lohnt es sich, ein paar Minuten am Morgen dafür aufzuwenden, das soeben Geträumte noch einmal Revue passieren zu lassen. Dabei ist es egal ob man den Traum nur gedanklich durchspielt, ihn aufschreibt oder darüber spricht – solange man sich nochmals damit beschäftigt bleibt der Traum im Gedächtnis haften. Mit der Zeit trainiert dass das Unterbewusstsein und irgendwann schafft man es, in Traumsituationen aktiv einzugreifen.

Gerade für Menschen die sich mit Alpträumen herumplagen, ist luzides Träumen eine gute und effektive Methode den nächtlichen Angstzuständen zu entkommen.

Mir macht es einfach Spaß mich mit meinem Unterbewusstsein zu befassen. So ein kleiner Alptraum ist durchaus auch interessant. Kopf-Kino könnte man sagen. Und solange man selbst Regie führen kann, bleibt man vor nächtlichen Schweiß-Attacken geschützt.

Süße Träume wünsche ich!

2 Kommentare

  1. Gravatar dieses Kommentators gunnar [Permlink] 07.05.2008

    hab schon davon gehört. bin gespannt wie gut du das weiterentwickelst

  2. Gravatar dieses Kommentators Daniela [Permlink] 08.05.2008

    Wenn ich es mir aussuchen könnte, dann würde ich vor dem Schlafengehen gern festlegen, was ich träume :) Aber nein, so bleibts wenigstens interessant und sehr aufschlussreich :)

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