Der erste Schrank steht schon
Nun ist es also bald soweit: Übernächstes Wochenende ziehen Christian & ich endlich in unsere neue Wohnung.
Am letzten Montag gabs die Wohnungsschlüssel und nun gehts ans freudige Wohnungsherrichten. Am Dienstag wurden dann bereits unsere ersten Wohnzimmermöbel geliefert und – taddaaa- der erste Schrank steht schon.
Dieses Wochenende gehts dann ans fröhliche Laminat- und Teppichverlegen, man darf auf das Ergebnis gespannt sein, denn was das Verlegen von Laminat angeht, sind wir beide noch recht jungfräulich…
Es ist auch die Zeit des großen Zusammenpackens und des Abschiednehmens. Abschied von unserer ersten gemeinsamen Wohnung, von unserem heißgeliebten NP-Supermarkt (der praktischer Weise in 50m Entfernung lag) und von den unzähligen freien Parkplätzen direkt vor der Haustür. Denn beide zuletzt aufgezählte Dinge werden wir in der neuen Wohnung schmerzlich vermissen.
Aber würden wir denn Umziehen, wenn es keine Vorzüge gegenüber der alten Wohnung gibt? Sicher nicht. Mit gut 25m² mehr Platz lässt sich erahnen, dass unser Wohnkomfort zunehmen wird, mal davon abgesehen dass wir aktuell in einer sog. “Platte” leben… Ggrrrrr
Ein bisschen Panik schiebe ich wegen des Zusammenpackens sämtlichen Krims-Krames. Was da wohl zum Vorschein kommt? Gestern entdeckte ich unter der Spühlkonsole ein Messer… Es ist anzunehmen, dass es dort schon länger verweilte, da ich es vorher einweichen musste, ehe ich die Restekruste abbekam :(
Vom Keller fang ich lieber erst gar nicht an…
Liebe Grüße
Mrs. Felsenheimer
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Cest La Vie oder so! Umzügen sind immer ein Neuanfang, nicht nur reinigender Weise sondern auch so Mental oder so!
Letzte Woche ist eine Freundin umgezogen und die hat doch sage und schreibe einen Transporter nur voller Krimskramkisten gehabt!
wo gehts hin?
Naja wir sagen auch tschüss zum 30 Minuten Arbeitsweg und sagen Hallo zum 45 Minuten Weg, wir sagen auch Tschüss zum unkompliziertem Müllentsorgen und sagen willkommen Mülltrennung und 5 Gehminuten entferne Mülltonne ;)
Aber: Wir sagen Tschüss zum Ghetto zu dem unser Viertel immer mehr verkommen ist, sagen tschüss zu den beschissenen Stahlbetonwänden in die man nie einen Nagel bekommen hat, sagen Tschüss zum Bad was kein Fenster hat, sagen Tschüss zur offenen Wohnküche die doch nicht immer so praktisch war wie anfangs gedacht. Ach ja, und wir sagen auch Hallo zum neuen großen Riesenkeller.
Die richtigen Vor und Nachteile zeigen sich ja eh erst nach ein paar Wochen des Wohnens.
@basti: Es geht in eine (hoffentlich) zivilisiertere Gegend – Alte Neustadt. Ich erwarte mindestens 2 Transporter voller Krims-Krams :) Wenn ich da an meine Ü-Eier-Sammlung denke…Männer packen ja anscheinend nur n Schlüpper und Strümpfe ein… ach ja – und den PC natürlich. Mehr braucht man(n) nicht zum Glücklichsein, ooooooder? :D
@Christian: Je mehr Vorteile unserer alten Wohnung du aufzählst, desto mehr wird mir bewusst, wie komfortabel wir doch dort gelebt haben. Ganz zu schweigen davon, dass der Mietpreis ja auch recht angenehm war… Und der Vergleich zwischen kurzem Arbeitsweg mit großem Keller tröstet mich gerade nicht :(
Man kann halt nicht alles haben, und eine Verbesserung des Viertels bringt unweigerlich auch meist einige Nachteile mit sich. Parkplatz wird sich schon finden, Mülltrennung… kann man sich wenigstens einreden man wäre jetzt ein Umweltfreund, was dann wenigstens wieder den vermehrten Smockaustoß für den erweiterten Arbeitsweg wett macht.
Übrigens zum erweitertem Arbeitsweg: Das sind auf die aktuellen Spritpreise gerechnet ca. 30-40€ mehr im Monat, und einige Wege verkürzen sich dadurch ja doch auch. In die Stadt kann man z.B. fast schon laufen, oder man fährt 2-3 Haltestellen
schwarzmit der Bahn.@Christian: Ich und schwarzfahren?? Niiiiiiemals.
Ich bin gespannt wie die Theorie in der Praxis aussieht, da werden wir sicher noch so einige Überraschungen erleben.