Kann mir mal jemand das Wasser reichen?

23. August von Daniela in , bisher 2 Kommentare

Geiz ist geil. Dachte sich wohl auch die Wasser(flaschen)industrie und sparte sich mal eben die bisher bedienungsfreundliche Flaschenkappe. Seitdem renne ich permanent mit roten Handinnenflächen herum und verfluche diese verdammte Sparwut. Würde mich nicht wundern, wenn es demnächst von pfiffigen Daniel Düsentriebs eine Erfindung zum leichteren Öffnen von Wasserflaschen gibt. FAIL

Und wenn ich die Flasche dann endlich und mit fast abgefallenen Händen geöffnet bekomme, gieße ich das kühle Nass am besten in eines dieser unsäglichen McDonalds Gläsern, nach welchen momentan die halbe Bevölkerung her ist. Als ich kürzlich beim Frittendealer meiner Wahl einkehrte und doch tatsächlich NUR einen einfachen Wrap mit nem kleinen Wasser bestellte, guckte mich die Servicekraft verdutzt an, als ich ihr Angebot “Doch gleich ein Menü” zu nehmen, ablehnte. “Aber dann bekommen Sie ein Glas!” – Oh, toll. Und das stelle ich mir dann in meine Anbauwand-Vitrine. Gleich neben meiner Pepsidosen-Pyramide und meiner Ü-Eier-Sammlung. Nein, danke!

Ich fühlte mich ein bisschen wie unter hypnotisierten Zombis, als ich mir einen Essplatz suchte und dabei feststellte, dass wirklich jeder Anwesende mindestens eines dieser schrecklichen Gläser wegschleppte. “Ahhh, Glas…kaufen …. muss” Naja, hat sich das Restaurant zur goldenen Möwe wieder eine ebenso goldene Nase verdient. Kaufen eben die meisten gleich ein Menü,nur um an dieses doofe Trinkbehältnis zu kommen. Gleich ne große Pommes, statt eigentlich ner kleinen. Und in 2 Jahren kommt dann wieder eine Studie heraus, die uns mitteilt, dass wir immer fetter werden.

Mahlzeit!

Und ich habe es doch getan - Mein Weg zum iPhone

20. August von Daniela in , bisher 3 Kommentare

Vor gut einem halben Jahr stand ich vor der Entscheidung, welches neue mobile Telefon sich mein Eigen nennen darf. Zur Auswahl stand zum einen das iPhone und ein Android (HTC). Nachdem mir die Anschaffung eines apfligen Telefons zu teuer erschien und sich die Benutzeroberfläche für mich als leidgeprüfte Fingernagelanwenderin zu umständlich darstellte, gelangte das HTC in meinen Besitz.

Anfänglich war ich, weil relativ anspruchslos, recht zufrieden mit meiner Wahl. Doch im Laufe der Zeit gabs immer mehr Grund zum Mosern. Waren es die Ladezeiten, oder die verzögerte Aktualisierung der Telefonliste oder die umständliche Tastatur. Jetzt, wo die Entscheidung bevorstand den Mobilfunk-Anbieter zu wechseln oder nicht, gab ich mir einen Ruck und entsagte dem HTC. Meine gewachsenen Ansprüche und meine zurückkehrende Webaffinität lenkten mich unweiglich in Richtung iPhone, welches nun bereits seit einigen Tagen mein treuer Begleiter ist. Und so langsam verstehe ich den Hype um dieses Gerät. Unverwöhnt vom Android stelle ich zufrieden fest, wie unkompliziert und fix so manche Dinge funktionieren können. Sei es das Hochladen eines Fotos, das Verschicken eines Videos oder das schnelle Absenden eines Tweets. Auch die von mir anfänglich bemäkelte Tastatur ist tatsächlich um einiges einfacher zu bedienen als bei meinem Vorgänger. Und das war damals letztlich der ausschlaggebende Punkt, warum ich mich fürs HTC entschieden hatte, da das dieses auch mit Fingernägeln zu bedienen war.

Mein Fazit der ersten Tage: Hätte mich gleich für das richtige Gerät entscheiden sollen. Preis/Leistung ist für meinen Fall stimmiger als beim Android.

PS: Ach ja, und nicht zu vergessen: Das iPhone hat “Doodle Jump” – das ultimative K.O-Kriterium.

Erlebnis-Kino Moritzhof

17. August von Daniela in , bisher 3 Kommentare

Heute gings zum Kinderwagen-Kino in den Moritzhof. Zusammen mit Emil 1 und Emil 2 (Der Sohn meiner ehemaligen Klinik-Zimmernachbarin, die hiermit herzlich gegrüßt sein, falls sie mal wieder auf meinem Blog reinschnuppert) gings heute zum babyfreundlichen Filmschauen.

Zusammen mit 8 anderen Muttis sahen und lauschten wir Die Beschissenheit der Dinge. Eine angemessene Filmkritik kann ich leider nicht bieten, da ich den Streifen nicht mit ungeteilter Aufmerksamkeit verfolgen konnte. Was aber nicht schlimm war. Mir gings um das Erlebnis “Kinderwagen-Kino” an sich. Die Vorführung fand in einer ausgebauten Scheune statt, in der, ganz seminartypisch, diverse Stuhlreihen aufgestellt waren. Die Ton/Bild-Qualität ist nicht zu beanstanden und das Ambiente des Moritzhofes gefällt ohnehin.

Empfehlenswert für Eltern oder Freunde mit Babys, die mal wieder etwas “raus” wollen. Und da jungen Eltern außer dem Abfahren der örtlichen Park- und Grünanlagen, dem gelegentlichen Besuch eines Cafes oder das Kinderwagenschieben durchs hiesige Einkaufscenter nicht viel an Bespaßungsmöglichkeiten bleibt, ist der Besuch des Kinderwagen-Kinos eine gelungene Abwechslung.

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    • Mareike Witte am 09. Sep zu »Weg mit dem Gestrüpp... oder doch nicht?«
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